Mittwoch, 21. März 2012

Home Story Anno Domini 2000 - oder auch "Kinder wie die Zeit vergeht"


Ja, ich hatte sie schon, damals vor 12 Jahren die Home Story von meinem Haus in der "Bauidee" 3/2000. Zwei Jahre zuvor hatte ich einen privaten Neuanfang gestartet und mir dann auch das lange ersehnte 180 Jahre alte Fachwerkhaus gekauft. Damals war ich noch nicht selbständig und in einer großen Firma hier am Ort im Marketing beschäftigt. Dort hatte ich guten Kontakt zu allen gängigen Wohnzeitschriften bzw. deren Redaktionen. Ein Fotograf meinte, mein Haus wäre doch mal eine Story wert. Es ist ein fränkischer Dreiseithof (links das Wohnhaus, in der Mitte eine große Scheune und rechts das Nebenhaus). Dahinter befindet sich ein Garten, den ich nach dem Vorbild von alten barocken Klostergärten mit viel Buchs angelegt habe.

Mit viel Engagement und viel Eigenarbeit und nur einer ständigen Hilfe habe ich aus einem heruntergekommenen Haus - so denke ich doch - ein Schmuckstück gemacht. Die Innenräume mußten entkernt werden, die Balken wurden freigelegt. Den Außenanstrich (vorher ein schmutziges Gelb) habe ich in traditionellen Fachwerkfarben (ochsenblut, grün, weiß) selbst gestemmt. Ehrlich gesagt möchte ich heute nicht mehr so hoch auf die Leiter steigen.


So sah damals das Wohnzimmer aus. Inzwischen gibt es neue Vorhänge, ein neues Sofa und sonst hat sich auch noch Verschiedenes verändert. Geblieben ist mein Kaminofen auf der rechten Seite, auf den ich auf keinen Fall mehr verzichten möchte.


Den Herd habe ich selbst entworfen und ein Schreiner hat den Über- und Unterbau aus altem Holz aus der Scheune gearbeitet. Und der gefällt mir heute noch. Momentan sind die Küche und das Bad in der Renovierungsphase, d.h. ich bin am Tapeten abziehen (dauert aber alles noch etwas).


Das war der Essbereich. Seinerzeit hatte man ja noch viel Weichholz und die Möbel waren vom Antiquitätenhändler bzw. vom Flohmarkt. Sieht inzwischen auch anders aus.



Das Bad wird jetzt grade auch renoviert. Kann mich noch gar nicht so richtig entscheiden, wie die neuen Badmöbel und die Wände aussehen sollen. Darum ruht es noch etwas.


Das ist die linke Seite vom Wohnhaus mit einem dort schmalen Garten. Mächtig der alte fränkische Birnbaum. Der Brunnen ließ sich leider nicht mehr in Gang setzen.

So, das war eine kleine Reise in die Vergangenheit. Die schlechte Bildqualität bitte ich zu entschuldigen, da ich die digitalen Bilder irgendwie versemmelt habe und aus der Zeitschrift rausscannen mußte.

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